Montag, 2. April 2018

Endlich!!

Endlich ist er da. Nur ein bisschen da. Ab und zu. Aber im Kalender steht, dass er da ist. Der Frühling. Schon eine Weile höre die Vögel zwitschern, wenn ich eingepackt in dicke Sachen die Wohnung verlassen habe oder ein 3-minütiges Stoßlüften frierend an der Heizung vor dem Fenster verbrachte. Doch so langsam weicht hier im Südwesten Deutschlands die eisige Kälte der frühlingsähnlichen Witterung.

Diese Woche hatten wir sogar so gutes Wetter, dass wir in den Garten gehen und den Winter "vertreiben" konnten. Der Sommerflieder, der Birnbaum und die Hortensien mussten zurückgeschnitten werden, aus dem Laub (das zum Schutz der Beete im Herbst liegen blieb) haben wir halb verrottete Birnen gesammelt und alte verholzte Lavendelstauden aus den Rosenbeeten  entfernt. Wir haben einen alten Stadtgarten, der früher als Entsorgungsort für Bauschutt und Kohleofenasche genutzt wurde. Er ist nicht groß und von Mauern umgeben. Die Vorbesitzer haben Platten für eine Art Terrasse verlegt, drumherum ein paar schmale Beete und etwas Rasen. Alles in allem würde ich gerne einmal alles herausräumen und frisch anlegen. Wären da nicht die alten Bäume, Büsche und Stauden. Denen möchte ich nicht an die Wurzeln gehen. Also arbeite ich mich drumherum, verändere immer wieder ein bisschen die Anordnung der Töpfe, pflanze mit den Kindern Gemüse und Kräuter und genieße es, in der Erde zu wühlen, Regenwürmer trotz der (vermeintlich) schlechten Bodenqualität zu finden und mit den Kindern Picknick auf unserem unebenen Wiesenrasen zu machen.

Irgendwie finde ich es auch ganz entspannt, dass es ein "wilder Garten" ist. Ich möchte mich nicht grämen, weil eine Ecke vom englischen Rasen von der Sonne verbrannt oder von Unkraut durchwuchert ist. Auch die knorrige alte Birne, die steinharte und unförmige Früchte hat, darf weiterhin als Befestigung für unser Sonnensegel dienen. Die Rasenkante muss ich auch nicht mit der Nagelschere schneiden - da hab ich mehr Zeit für andere Sachen. Und das find ich ziemlich gut.

Seit wir also letztes Wochenende sechs große Säcke Grünschnitt abgearbeitet und wir unsere Gemüse- und Blumensamen bekommen haben, sind alle wieder in Frühlingsstimmung und es wird fleißig geplant, welche Tomaten, Paprika und Chili wo und wann wohin gepflanzt werden können. Die ersten Zöglinge Kapuzinerkresse stehen bereits seit zwei Wochen auf meiner Fensterbank. Denn eine graue Wand will verschönert werden und ich mag die Blüten im Salat.

Wer kennt dieses befriedigende Gefühl, etwas im Garten (oder dem Balkon) zu tun, Pflanzen zu setzen, hegen und pflegen? Was bedeutet das für Euch?

Ich geh dann mal Gießen!
Bis bald, Barbara


Montag, 26. März 2018

Sei doch mal dankbar!!

Sei doch mal dankbar!! Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich alles schlecht finde. Das Wetter ist schlecht, die Preise für Obst und Gemüse sind gestiegen, die Spülmaschine reinigt nicht gut genug, die Kinder sind auf Krawall gebürstet, das Auto wurde wieder als Vogel-Toilette benutzt und die Bio-Müllbeutel sind undicht und halten nicht, was sie versprechen. Also, alles ist doof, ungerecht, frustrierend, grau und öde!

Dann - wenn ich so richtig schlecht gelaunt bin und ich mich und meine Gedanken selbst nicht mehr leiden kann - kommt mir folgendes in den Sinn: Sei doch mal dankbar!
Das klingt erst mal ziemlich hart. Und ein bisschen gemein. Und auch ein wenig nach meiner Oma, die solche Dinge sagte wie "na, da hast du dich aber nicht besonders angestrengt!" oder "wenn du nicht brav bist, bestraft dich der liebe Gott dafür!". Aber das ist eine andere Geschichte.

Sei bitte dankbarer. Klingt besser, oder? Vielleicht auch: Wofür bist du dankbar?

Dann fallen mir plötzlich ganz viele Dinge ein. Ich bin von Herzen dankbar für meine Kinder, die gesunde, fröhliche, aufgeschlossene Wesen sind und vor Abenteuerlust und Kreativität trotzen. Ich bin dankbar für meinen Mann, der es mit mir aushält und auf den ich mich immer verlassen kann. Ich bin dankbar, dass die ersten Blumen im Garten blühen. Ich bin so dankbar, dass ich die Grippe vor ein paar Wochen weitestgehend überstanden habe. Und ich bin dankbar, dass mein Hefezopf gestern so wunderbar geschmeckt hat.

Wenn ich genau darüber nachdenke, gibt es viele viele viele Dinge, für die ich dankbar bin. Die fallen mir beim Anblick der Bügelwäsche zwar nicht immer gleich ein, aber sie sind trotzdem da.

Wofür seid Ihr denn dankbar? Und was bringt Euch so richtig dazu, alles schlecht zu finden?

Dankbare Grüße,
Barbara



Freitag, 19. August 2016

Mein Knödel-Glück

Was ist Glück? Es gibt Bücher, ach was, ganze Buchreihen zu diesem Thema. Zeitschriften werben mit den Schlagworten "Glück, leicht gemacht" oder "der Weg zum großen Glück". Ich nehme diesen Lesestoff nicht in die Hand, weil ich mir bewusst bin, dass es eine reine Definitionssache ist. Für den einen ist Glück ein Lottogewinn, der andere ist glücklich über ein Wiedersehen mit einem alten Freund. Für Eltern ist es Glück, wenn das Kind nicht von der Schaukel gefallen ist, für andere sind die reduzierten Prada-Schuhe das höchste Glück.

Ich habe im Urlaub Glück gehabt: Wir waren in Bayern und haben dort zwei Wochen voll mit Leckereien erlebt. Ich war im siebten Himmel, als ich eine Zwetschgen-Nudel beim Bäcker kaufte, schwelgte in Kümmel- und Bauernbrot-Erinnerungen mit dick Butter und Käse belegt, trank "weiße Limo" und schwärmte vor meinem Mann und den beiden Kindern von meiner (kulinarischen) Kindheit in Augsburg ("schaut, Kinder, das sind Apfelkiachle! Die hab ich als Kind geliebt!"). Am besten war allerdings, dass die Wirtschaft neben unseren Ferienhaus die ganz ursprüngliche Küche angeboten hat. Keine Gemüschen-an-Kartöffelchen-mit-Sößchen-Gerichte, auch keine XXL-Portionen oder Multikulti-Küche a'la griechisch-thailändisch-italienische-Küche-wir-machen-alles-mit-der-entsprechenden-Gewürzmischung. Es gab Brotzeitteller, hausgemachte Spätzle, Knödel, Braten, Salat und Suppe. Hausmannskost aus Bayern, aber auch wirklich hausgemacht. Wir wussten, welcher Bauer das Fleisch lieferte, die Soßen waren selbstgemacht, auch die Knödel wunderbar unperfekt von Hand gerollt (aber so lecker!) - aber das beste war, dass in dieser Wirtschaft kein Geschmacksverstärker verwendet wurde.

Ich reagiere seit vielen Jahren auf Glutamat und Co und bin hier in der schönen Pfalz zum Eremit der Restaurantbesucher geworden. Sind wir irgendwo eingeladen oder gehen essen (egal ob Imbiss oder Edel-Restaurant), ich sitze meist vor einem Teller Salat ohne alles und komme mir vor wie Sally (von Harry und Sally), die die komplette Rezeptur über den Haufen wirft: "Bitte einmal den Salatteller, aber bitte ohne Schinken und Dressing. Dafür bitte mit Essig und Öl. Ach, sie haben die Salate bereits mariniert? Ist da ein Geschmacksverstärker drin? Ach, das wissen Sie nicht.. Okay, dann bitte eine Portion Pommes. Aber bitte nur mit Salz und nicht mit Pommesgewürz (da ist auch Glutamat drin). Ach so, sie haben nur eine Schüssel für die Pommes und die ist schon kontaminiert und sie möchten keine weitere schmutzig machen? Dann bitte ein Korb trockenes Brot.". So (oder ähnlich) waren meine Erfahrungen der letzten 12 Jahre. Manchmal habe ich Glück (womit wir wieder beim Thema wären), dennoch ist es meist wenig Vergnügen, essen zu gehen.

Ganz anders in diesem Urlaub! Ich konnte ESSEN! Einfach so! Ich war die letzten 6 Jahre zusammengenommen weniger im Restaurant, als in diesem Urlaub! Und ein Kartoffelknödel mit Soße, dazu ein kleines Stück Braten - pures Glück!

Freitag, 15. Juli 2016

Leben im Einklang mit der Natur? Realistisch im Jahr 2016

Heute habe ich mich mit meiner Mutter über die Frage unterhalten, ob man sich heutzutage noch ein Leben im Einklang mit der Natur vorstellen kann. Das hat mich den ganzen Nachmittag beschäftigt, das Thema ist scheinbar unerschöpflich. Ich versuche das mal überschaubar und auf Lebensmittel (ohne Fleisch und Fisch) zusammenzufassen.

Leben im Einklang mit der Natur - ich stelle mir dabei vor, wie meine Großmutter wohl 1955 gelebt hat. Damals war meine Mutter 5 Jahre alt und ich kenne natürlich die Geschichten von früher. Was aber würde ich heute in der Küche stehen haben, würden wir das Jahr 1955 schreiben? Und was habe ich heute in meinem Kühlschrank?

2016: In unserem 4-Personen-Haushalt stehen in der Küche ein paar Lebensmittel, die grundsätzlich aus dem Schema herausfallen. Bananen gehen nie, denn sie kommen aus Übersee, genau wie Kiwi, Kakao, Kaffee, Zimt, Kurkuma, Nüsse, diverse alltägliche Nahrungsmittel und mehr oder weniger exotische Teesorten (Zitronenverbene aus Italien, griechischer Bergtee und grünen Tee gab es damals bei Oma sicher nicht). Auch die näherliegenden Anbaugebiete fallen durch das Raster - italienisches, niederländisches oder spanisches Obst und Gemüse, auch die irische Butter oder die Müslizutaten, die aus diversen EU-Ländern zusammengesetzt sind, wie mir die Verpackung diffus vermittelt. Auf diese Dinge konnte man 1955 verzichten bzw. durch regionale Produkte ersetzen - Margarine, heimische Nüsse aus dem Garten, Tee aus Pfefferminze und Co.

Bei manchen Produkten dagegen fällt es mir leicht, regional und den Jahreszeiten entsprechend einzukaufen. Honig vom Imker aus dem Nachbarort ist haltbar und damit das ganze Jahr verfügbar, genauso die Eier von der Bäuerin auf dem Markt mit den "glücklichen Hühnern". Und je nach Saison das Obst und Gemüse der jeweiligen Zeit. Milchprodukte sind schon schwieriger. Hier ist ein Weinbaugebiet, Milchkühe sind so gut wie nicht zu finden (dabei fällt mir ein, ich könnte mal wieder Joghurt selbst machen).

Manche Produkte mache ich haltbar - Erdbeermarmelade koche ich im Juni immer mehrere Male, damit unser Vorrat für das folgende Jahr gesichert ist. Ebenso werden Johannisbeeren, Rhabarber und diverses Gemüse eingefroren zum späteren Verzehr, wenn es eben nicht frisch erhältlich ist. Wenn es der eigene Garten hergibt, essen wir selbstgezogene Tomaten, Bohnen oder Beeren. Und ich lasse immer öfter Backwaren im Laden liegen, wenn ich die Inhaltsstoffe lese, da wird lieber selbst gebacken. Aber ist das im Einklang? Ich weiß nicht, woher das Mehl stammt, nur die Mühle steht auf der Packung. Getreide selbst anbauen geht eindeutig zu weit!

Ohne die nötige Fläche, die Zeit und das Wissen scheitern sicher schon viele an den Grundlagen. Und selbst wenn man Platz und gärtnerisches Können an den Tag legt - wenn die Natur nicht "im Einklang" ist, kann es eine ziemlich traurige Ernte werden. Letztes Jahr konnten wir uns Ende Juni vor lauter Kirschen am Baum kaum retten, dieses Jahr war während der Blütezeit eine starke Kälte- und Regenperiode, die unsere Kirschernte sprichwörtlich ins Wasser fallen ließ.

Könntet Ihr Euch vorstellen, wieder ausschließlich mit saisonalen und regionalen Produkten zu leben? Jetzt im Juli fällt mir das überhaupt nicht schwer, was die Obst- und Gemüseauswahl betrifft. Aber auch, wenn ich im Winter auf importierte Erdbeeren, Spargel und Tomaten verzichten kann - ich bin dennoch froh, dass es rund ums Jahr Kartoffeln, Karotten und Äpfel zu kaufen gibt. Diese sind weit entfernt von "frisch". Sie werden in dunklen gekühlten Hallen über Monate eingelagert, auch die Tiefkühl-Gemüsemischung ist nicht gerade "im Einklang". Und Omas Kaffee war auch 1990 noch äußerst dünn, da bin ich froh um meinen Espresso.

Dennoch - hat man sich früher nur mit Kellerkartoffeln, Sauerkraut und Kohl gesund und ausgewogen durch die kalten Wintermonate bringen können? Waren die Möglichkeiten damals "schlechter", weil man nicht die Kühlmöglichkeiten oder Transportwege hatte wie heute? Ich glaube, dass es möglich ist, wieder auf diese Art zu leben. Aber der Aufwand ist doch beträchtlich - und im Grunde nicht konsequent umsetzbar.

Ich gehe jetzt in meinen kleinen Garten und pflücke unseren Nachtisch - ich habe vorhin ein paar reife Brombeeren entdeckt!



Dienstag, 1. Dezember 2015

Manchmal frage ich mich...


Heute ist der 1. Dezember. Gestern schlichen die beiden Mädchen immer wieder um mich herum und wollten wissen, was sie für einen Adventskalender bekommen. Einen mit Schokolade? Mit Bildern aus Papier? Oder etwa beides? Da ich den Kalender erst abends füllen und aufhängen konnte, war es für die Kinder tatsächlich eine Überraschung. Damit ich nicht durch neugierige Blicke gestört werde, habe ich von dem Engel erzählt, der abends kommt um den Kalender zu füllen.


Heute morgen haben die Augen geleuchtet, als im ersten Säckchen zwei leckere Schokokugeln herausgekullert sind und -schwups - vor dem Frühstück in dem kleinen Mund verschwanden.


Das war für mich als Kind immer aufregend, morgens an den Kalender laufen und ganz vorsichtig das Türchen öffnen. Bloß nicht aus versehen ein anderes mit aufmachen, vor allem nicht das 24. Meine Mutter sagte, das Christkind käme sonst nicht.
Natürlich habe ich auch einmal vorsichtig gespitzelt (so, dass es nicht zu erkennen war), dennoch immer mit einem Hauch von schlechten Gewissen. Ab einem gewissen Alter, als die Realität das Christkind abgelöst hatte, wollte ich trotzdem einen Adventskalender. Man hätte meinen können, es hätte seinen Zauber verloren. Aber ich wollte dieses Gefühl der Vorfreude und des Weihnachtszaubers erhalten.


Nun ist es gar nicht so einfach, den Kindern das Gefühl zu vermitteln, wenn sie in jedem Katalog und jedem Geschäft Adventskalender in Hülle und Fülle sehen, mit Spielzeug, Perlen, Süßigkeiten, für jedes Alter und jeden Geschmack in jeglicher Preisklasse. Wofür soll man sich nur entscheiden? Und warum nur ein Kalender? Hm, vielleicht, weil es viel schöner ist, jeden Tag nur EIN Türchen/Säckchen/etc. zu öffnen. Und sich über nur EINE Sache zu freuen. Denn das ist doch eigentlich der Sinn des Adventskalenders. Die Zeit bis Weihnachten verkürzen und jeden Tag ein bisschen Vorfreude zu verspüren auf die große Überraschung, die hoffentlich unter dem Baum liegen wird!



Samstag, 28. März 2015

Ein perfekter kleiner Frühlingskuchen


Bevor dieses kleine zauberhaft süße Frühlingsküchlein in unseren immer hungrigen Bäuchen verschwindet, wollte ich Euch noch an dem ersten Rhabarberkuchen dieses Jahr teilhaben lassen - zumindest optisch.

Ehrlicherweise sei anzumerken, dass der Rhabarber vom letzten Jahr aus unserem Tiefkühlschrank stammt. Guckt doch mal nach, was sich in den Tiefen Eures Gefrierfaches versteckt - da können so manche leckere Schätze versteckt liegen! ;-)

Wie die Zeit vergeht!

Was ist nicht alles passiert in den letzten Monaten! Als Mutter von zwei Mädchen kommt man kaum zum Durchatmen. Die Energie und Geschwindigkeit, die die beiden an den Tag legen, ist mit unerklärlich (naja, nicht ganz, wenn ich bedenke, was eine 3- und 6-Jährige jeden Tag so essen!). Jedenfalls werde ich Euch heute mit vielen Bildern der letzten Wochen und Monate beglücken, denn auch wenn der Blog ein wenig Pause hatte - langweilig war uns nicht!

Einen frühlingsgrünen Gruß und einen sonnigen Samstag wünsche ich Euch!


Ein Traum wird wahr - ein selbstgebautes und bemaltes Vogelhäuschen für den Garten.


Dieser Vogel darf im Häuschen wohnen -
oder auch ein anderer!










Seit das Wetter wieder einigermaßen gut ist wird der Garten wieder erobert - und Nachrichten an die Nachbarin hinterlassen. Süß, oder?









Und seit drei Wochen klappt es auch mit dem Radfahren -
unsere 3jährige Tochter steckt mich in die Tasche (ich konnte es erst mit 5 Jahren!).














Genäht habe ich auch, hier ein paar Mutterpasshüllen,
zu finden in einem kleinen feinen Geschäft für Selbstgemachtes: MonoDuo


Montag, 23. Juni 2014

Liebster-Award-Nominierung - ich freu mich!















 
Zugegeben, das hätte ich nicht erwartet! Ich wurde von Stephanie von JuniSpross für denLiebster-award nominiert. Dieser Award soll auf noch nicht so bekannte Blogs aufmerksam machen - und Neues entdecken wir doch alle gerne, oder?!

Mit dem Award sind folgende Regeln verbunden:

1. Verlinke, die Person, die dich nominiert hat.
2. Beantworte 11 Fragen.
3. Denke dir selbst 11 Fragen aus.
4. Nominiere 11 Blogs (die unter 200 Follower haben).

Das sind nun die Fragen, die ich Euch beantworten darf:


1. Stelle dich bitte kurz vor.
Ich heiße Barbara, bin (noch) 35 Jahre alt, glücklich verheiratet und habe zwei tolle Mädels!
2. Welches ist dein kreativstes Hobby?
Da stellt sich mir die Frage, wo Kreativität anfängt.. ich glaube fast, in der Küche! Ich koche gern und viel, oft improvisiere ich oder wandle Rezepte ab (weil irgendwas fehlt). 
3. Was ist deine liebste Bastelei, die du angefertigt hast?
Ein kleiner Ententeich, den ich mit fünf Jahren meiner Mutter zum Muttertag getöpfert habe. Ich durfte einen Töpferkurs besuchen, der eigentlich ab 8 Jahre war. Ausnahmsweise (weil ich eben schon mal da war) durfte ich zur Probe töpfern, dabei entstand dieses Geschenk und die Kursleiterin war so begeistert, dass ich als erstes und einziges Kind schon mit 5 weiterhin dort töpfern durfte. Mann, war ich stolz!
4. Dein Traum-Reiseziel?
Australien und Neuseeland
5. Was zeichnet dich am meisten aus?
Was ich mache, kommt von Herzen!
6. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
Ich habe eine zeitlang Blogs verfolgt und hatte Lust dazu bekommen. 
7. Deine Wünsche für die Zukunft?
Was wünscht man sich? Neben Gesundheit, Glück und Zeit.. immer gute Ideen und Träume für neue Dinge! 
8. Dein allerliebster Gegenstand in deiner Wohnung/deinem Haus?
Mein Bett! 
9. Hast du einen Lieblingsspruch/ein Lebensmotto? (Wenn ja, welches?)
Nur ein Genie beherrscht das Chaos! (und davon gibts hier reichlich!!!)
10. Deine Lieblingsfarbe bzw. dein Lieblingsmaterial?
Ich liebe Rot und Hellblau! Aber beim Material muss ich passen, da gibts viele! Am liebsten mag ich "alte" Materialien - Holz, Leinen, Stein
11. In 10 Jahren wirst du...?
... hoffentlich immer noch so glücklich sein wie heute - nur mit ein paar Falten mehr!

Und hier nun die Blogs, die ich für den Award nominiere:

Besucht fleißig die anderen Blogs - jeder hat mal klein angefangen und ich finde es eine schöne Möglichkeit, sich gegenseitig zu unterstützen!

Ich bin so frech und nehme Stephanies Fragen-Katalog für die nächsten.. ;-)

1. Stelle dich bitte kurz vor.
2. Welches ist dein kreativstes Hobby?
3. Was ist deine liebste Bastelei, die du angefertigt hast?
4. Dein Traum-Reiseziel?
5. Was zeichnet dich am meisten aus?
6. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
7. Deine Wünsche für die Zukunft?
8. Dein allerliebster Gegenstand in deiner Wohnung/deinem Haus?
9. Hast du einen Lieblingsspruch/ein Lebensmotto? (Wenn ja, welches?)
10. Deine Lieblingsfarbe bzw. dein Lieblingsmaterial?
11. In 10 Jahren wirst du...?

Viele Grüße, Juniwolke♥

Der Sommer kommt - wir bleiben hier!

 
So, da der Geburtstag meiner Mutter vorbei ist, kann ich nun endlich meine erste Patchwork-Decke zeigen!
Es hat so viel Spaß gemacht, sie zu nähen, dass es sicher nicht die letzte war!
Außerdem entstand zwischenzeitlich noch ein Babyset, ist der Stoff nicht niedlich?












Dann hatte Familie Juniwolke noch Urlaub. Wir hatten so Glück mit dem Wetter und konnten die ganze Zeit draußen sein - die Kinder waren glücklich mit Sommer, Sonne, Freiheit!









Dienstag, 13. Mai 2014

Mairegen bringt Segen..

.. oder: die Eisheiligen lassens krachen! Im wahrsten Sinne des Wortes, es blitzt und donnert, es ist ein Aprilwetter sondersgleichen und ehrlich gesagt: Arschkalt! Das bringt mich natürlich mehr zum Nähen, allein die Tatsache, dass Muttertag war und meine Mama diese Woche Geburtstag hat.. Natürlich kann ich hier nun nicht die Geburtstagsüberraschung vorweg nehmen. Aber das Muttertags-Geschenk kann ich Euch zeigen: Ein Zirbenkissen in Lieblingsstoffen!



































Offensichtlich habe ich auch schon den Nachwuchs mit meiner kreativen Ader angesteckt: unsere 5jährige fängt schon an, meine Näh- und Kreativbücher zu wälzen. Heraus kam diese schöne Schleife für das Plüschpferd, damit es, wenn es das allabendliche Wettreiten quer durch die Wohnung gewinnt, würdig ausgezeichnet werden kann! Selbst aufgemalt und ausgeschnitten, nur das Nähen hat sie mir überlassen (außer den Rückwärts-Stich, da wollen die Mädels immer den Knopf drücken!). Ist das nicht süß?


Mittwoch, 1. Januar 2014

2014 - wir kommen!!!



Als allererstes möchte ich Euch ein gutes und gesundes neues Jahr wünschen! Hoffentlich ohne Kater und mit Sonnenschein - so wie bei mir (heute ist es tatsächlich wunderschön). Vielen Dank fürs Mitlesen und Mit(er)leben!



Was das neue Jahr so bringt, lasse ich mich (gezwungenermaßen) überraschen. Was ich aber weiß, ist, dass es ein spannendes Jahr mit Kind und Kegel - und der Nähmaschine werden wird.



Wer zum Jahresbeginn ein warmes, süßes Gericht essen möchte, dem lege ich unseren geliebten Reisauflauf ans Herz - das Rezept stammt von meiner Mutter und wird von der ganzen Familie geliebt!


Donnerstag, 19. Dezember 2013

Oh, du fröhliche!

Wenn der Schnee nicht zu uns kommen will, dann fahren wir eben zum Schnee! Drei Tage im Schwarzwald und am Abreisetag haben wir es tatsächlich noch geschafft, den Schlitten auszupacken - denn auf 1200 m Höhe gab es Schnee und sogar einen Rodellift! Wir fandens alle toll!























 Aufträge gab es auch genug, hier ein paar Mützen/Schal-Sets, die die Kinder gleich getestet haben - es wird nichts ausgeliefert, was nicht von den kritischen Kinderaugen abgesegnet wird. ;-)


 





Nicht nur Mama ist fleißig, auch die Bauwerke der Kinder müssen gebührend fotografiert werden!

















Die nächsten Tage werden wir wohl mit Plätzchen vernichten, Geschenke verpacken und Weihnachtslieder singen (Rudolph the rednose reindeer in Endlosschleife) verbringen.

Samstag, 5. Oktober 2013

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da ...

... und bringt außer Regen und bunten Blättern auch den Zwetschgendatschi! Genau den habe ich heute gebacken. Naja, genau genommen ist es ein Zwetschgen-Apfel-Kuchen, weil kleine gefräßige Raupen in die Küche kamen und Zwetschen von der Arbeitsplatte stibitzt haben!


















Außerdem wollte ich Euch noch zeigen, wie wir die letzten schönen Wochen verbracht haben, anstatt an der Nähmaschine zu sitzen - wir waren draußen! Wasser, Wald und Wiese sind immer hoch im Kurs, egal ob im Wildpark, auf dem Spielplatz oder - wie hier - bei einem runden Geburtstag hinter dem Veranstaltungshaus.








Und nun werde ich mich dem Kuchen mit einer Tasse Kaffee zuwenden, um anschließend an der Schlupfmütze weiterzuarbeiten, die vor der Nähmaschine auf mich wartet!

Montag, 16. September 2013

Immer wieder montags ..

.. morgens die gleiche Geschichte: das Wochenende war zu kurz (kann es jemals zu lang sein?), das Wetter ist naja (der Herbst lässt sich nicht mehr leugnen), die Wäscheberge nehmen kein Ende (ich bin der festen Überzeugung, dass wir einen selbstfüllenden Wäschekorb haben, der niemals leer sein darf!) und die Kinder wollten lieber zu Hause bleiben, als in den Kindergarten gehen (bis sie über die Schwelle des Kindergartens treten, dann ist alles gut). Ich war die letzte Woche wieder ein bisschen an der Nähmaschine, vor allem, weil es gerade von Neugeborenen um uns herum nur so zu wimmeln scheint, die Geburtstage kein Ende nehmen wollen und der eigene Nachwuchs aufgrund unverschämt schnellen Wachstums auf neue Mützen, Pullis und Halstücher besteht! Hier also die Werke der letzten Wochen:


Ein Langarmshirt für unsere große Helena:















































Ein paar Mützen
für kühle Tage
 



Ein Loop aus Baumwolle und Jersey











Und, zuguterletzt, eines der vielen vielen Bilder, die momentan in unserem Wohnzimmer entstehen (die tatsächliche Anzahl würde den Blog sprengen!)


Dienstag, 27. August 2013

Der Sinn des Lebens

Heute möchte ich einmal ein paar Gedanken aufschreiben. In den letzten Monaten ist viel bei uns passiert. Ich bin innerlich gewachsen, an meine Grenzen gekommen, habe viel Freude aber auch ein bisschen Leid erlebt.

Es ist schrecklich, wenn man vor einem geliebten Menschen sitzt, von dem man nicht weiß, ob noch Leben in ihm ist. Man spricht, man hofft, man hält die Hand und man spricht wieder, so lange, bis man das Gefühl hat, Es gibt nicht genug Worte auf der Welt - und irgendwann kann man vielleicht auch wieder hoffen. Wir hatten endloses Glück, diesmal ist alles gut gegangen. Doch das Bewusstsein, wie schnell alles vorbei sein kann, ist wieder in den Vordergrund gerückt. Ich danke allen guten Geistern, die diesmal über uns wachten. 

Und nun genug der schweren Gedanken! Das nächste mal gibt es wieder neues aus der Nähmaschine, der Küche und dem Kinderzimmer!

Ich wünsche euch einen schönen Tag voll Glück!


Sonntag, 14. Juli 2013

Juniwolke (inzwischen in den Juli geflogen)

Eine turbulente Woche geht zu Ende. Im Grunde war die ganze letzte Zeit turbulent, doch wem erzähl ich das! In den Sommermonaten ist immer viel los, Hochzeiten, Feste, Geburtstage - vor allem von uns drei Juni-Mädchen zu Hause! Das musste natürlich gefeiert werden - mit Kuchen, Obst und anderen leckeren Dingen..
Zwei Geburtstage an zwei aufeinander folgenden Tagen ... toll, oder?


 
 













Traditionell wird im Juni Erdbeermarmelade gekocht (das habe ich jeweils kurz vor der Geburt der beiden Mädels gemacht, in der Hoffnung, der Duft lockt sie schneller heraus!).
Drei Kilo Marmelade später waren die Steige leer und die Gläser wieder voll.





Übrigens: Man nehme 2 kg Erdbeeren, zwei Päckchen Gelierzucker 2:1, ein Päckchen Zitronensäure, eine Vanilleschote und den Saft einer halben Zitrone, alles laut Packungsanweisung aufkochen, abfüllen, leckerschmecker!

Probiert es aus und experementiert mit den Früchten, die der Sommer so hergebt - ich  freue mich auf Eure Rezepte!




Donnerstag, 30. Mai 2013

Von Kindern und Hunden

Sonnige Grüße von dem hellblauen Himmel, den die Juniwolken-Familie heute erleben durfte. Durch die grauen Wochen (nicht nur wetterbedingt) blieb nicht nur die Kreativität auf der Strecke.

Aber heute ist ein Hauch von Frühling zu erahnen. Trotz schlecht gemeldetem Wetters konnten wir den Nachmittag draußen verbringen. Die letzten Tage sahen eher nach November aus - wir haben uns dagegen gewehrt und einen Blumentopf bemalt (den dann die Uroma der Kinder zum Geburtstag mit einer schönen Blume bekam). Süß geworden, oder?


















Auch die Nähmaschine kam wieder einmal zum Einsatz. Der Kinder liebster Vierbeiner (der Hund meiner Mutter) braucht ein neues Geschirr. Also sagt Frau Pfeifchen (also ich): "Cool, hab noch Gurtband zu Hause und auch die passenden Schnallen dazu! Näh ich ein Neues!" - weit gefehlt. Wunderbares Gurtband, noch wunderbarere Schnallen, aber nicht kompatibel! Gurtband 30 mm breit,  Schnallen 25 mm breit = passt nicht! Also neue Schnallen organisiert, wochenlang die zugeschnittenen Teile auf dem Nähtisch hin- und hergelegt und auf die Gelegenheit gewartet, dass die Kinder mich nähen lassen (da kannste lange warten, Frau Pfeifchen). Aber heute!!! Heute hab ich alles stehen und liegen lassen und mich mal wieder an die Maschine gesetzt (die Kinder vor den Fernseher) und hatte 15 Minuten Ruhe zum Nähen! Und das kam dabei heraus:






Ich bin schon sehr auf den Praxistest gespannt - und ob es den Hund überlebt ("Nein, der zieht überhaupt nicht!"). Ich halte euch auf dem Laufenden!

Samstag, 6. April 2013

Wir wollen Frühling - Winter geh weg! ....












 "Wir wollen Frühling - Winter geh weg! Wir wollen Frühling - Winter geh weg!"- so wird bei uns momentan der Winter vertrieben (zumindest versuchen wir es). Nachdem wir 14 Infekte in diesem Winter hatten verweigern wir jede weitere Art von Beeinträchtigung! Und rufen den Frühling so laut, dass er uns einfach nicht überhören kann. Jetzt warten auf dem Balkon die ersten Blumen darauf, in die Kästen und Töpfe eingepflanzt zu werden.



Dann habe ich mich in ein paar wunderschöne Filz-Blumen verliebt. Da wurden dann gleich in Serienproduktion ein ganzer Blumenstrauß geschaffen!




























Und da es jetzt wärmer werden darf, sind hier zwei zauberhafte Babymützen entstanden - eine Erdbeer- und ein Kleines-Milchmonster-Mütze. Süß, oder?




















Und da unsere Jüngste wie Unkraut wächst, war mal wieder eine neue Pumphose mit kuscheligem Cordstoff fällig! Die Gummis am Fußgelenk muss ich allerdings noch etwas weiter machen, sonst trägt sie immer Knickerbocker (sieht auch sehr süß mit Strumpfhosen aus! Vielleicht lasse ich es auch?!).


Und zu guterletzt eine Tasche, die ich für eine Challenge in einer Nähgruppe gemacht habe. Gefüttert mit Wachstuch kann ich jetzt auch ohne Sorge die Trinkflasche der Kleinen in meiner Handtasche haben, ohne dass es undicht wird.


Jetzt wünsche ich Euch allen ein schönes Wochenende und uns allen schnell besseres Wetter!

Eure Juniwolke